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Bereich: AD(H)S

Was ist AD(H)S?

Die Abkürzung AD(H)S steht für Aufmerksamkeits–Defizit-(Hyperaktiv)–Syndrom. Es handelt sich um eine Störung des Hirnstoffwechsels, deren Disposition genetisch bedingt ist. Vornehmlich liegen Auffälligkeiten in folgenden drei Kernbereichen vor:

  • Unaufmerksamkeit (leichte Ablenkbarkeit, Tagträumerei, mangelndes Durchhaltevermögen, Vergesslichkeit);
  • Impulsivität (mangelnde Selbststeuerungsfähigkeit, Schwierigkeiten, planvoll zu handeln, Antriebslosigkeit);
  • Hyperaktivität (Zappeligkeit, Ungeschicklichkeit, falsche Kraftdosierung)

Viele Betroffene haben aufgrund ihrer ADHS auch besondere Ressourcen. So kann sich beispielsweise Impulsivität in Spontanität, Flexibilität und auch in Kreativität ausdrücken.

Begleiterscheinungen:
Lese-Rechtschreib-Schwäche, Rechenschwäche, seelische Entwicklungsverzögerung, Ängste, Depressionen, Suchtverhalten.

Behandlungsstrategien:
AD(H)S ist nicht heilbar und bleibt als spezielle Typik bestehen. Im Vordergrund stehen in der Arbeit mit dem Kind die Individualität des Kindes und der Beziehungsaufbau. Die Kinder sollen eine positive AD(H)S-Identität entwickeln und den erlebten „Teufelskreis“ durchbrechen. Den Betroffenen werden Bewältigungsstrategien an die Hand gegeben, um das Leben und Lernen besser meistern zu können. Medikamente können dabei den Hirnstoffwechsel beeinflussen, damit Störungen reduzieren.

(www.adhs.info)

 

Angebot

  • Fortbildungen für Lehrkräfte
    • im Grundschulbereich
    • in der Sekundarstufe
  • Beratung
    • für Lehrer/innen (Unterrichts-, Klassenraumgestaltung, Umgang mit Störungen, Nachteilsausgleich, …)
    • Eltern (Hausaufgabengestaltung, Rituale beim Lernen, „Mutmachen“, …)
    • Schüler (bei Motivationslosigkeit, Bewältigungsstrategien, positive AD(H)S-Identität, …)
  • Vorstellen von entsprechenden Bewältigungsstrategien, z.B. „Erste-Hilfe-Plan“ für die Hausaufgabengestaltung und für das Lernen;
  • Durchführen einer Förderdiagnostik und Erstellen eines individuellen Förderplans in Abstimmung mit der Schule;
  • Begleitung bei Eltern-Lehrer-Gesprächen;
  • Kooperationen und Vernetzungen
    • mit Lehrkräften, Beratungslehrern und dem Sozialpadiatrischen Zentrum;
    • mit dem Landratsamt, Abt.: Kinder und Jugendhilfe;
    • mit fachspezifischen, therapeutischen Einrichtungen;
    • mit der Schulpsychologischen Beratungsstelle

Hilfreiche Internetadresse für Betroffene

 

Ansprechpartner

im Staatlichen Schulamt Göppingen:

Roland Dangelmaier
Schulrat
07161 63-1543
Roland.Dangelmaier@ssa-gp.kv.bwl.de

 

AD(H)S-Beratungszentrum:

Angelika Ehmann
Realschullehrerin und integrative Lerntherapeutin (M.A.) i. A.

07161 63-1556
angelika.ehmann@ssa-gp.kv.bwl.de 

Sprechzeit im Schulamt: Freitag, 08:00-10:00 Uhr

 

Region Aalen und allgemeine Ansprechpartnerin für Eltern und Schulen:

Rektorin a. D. Gerti Rauschmaier

Zehnjährige Erfahrung als Fachberaterin
Referentin:

  • an Lehrakademien
  • bei pädagogischen Tagen
  • VHS
  • bei Elternabenden

Beratung bei Verhaltensauffälligkeiten

  • an Schulen und im Elternhaus
  • für Lehrer/innen und Eltern

Seit September 2010 ehrenamtliche Tätigkeit für das Staatliche Schulamt Göppingen

Flexible Zeitvereinbarung möglich!

Kontakt: gerti-rauschmaier@t-online.de

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