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Unser Angebot für Eltern

Schulschwierigkeiten sind nichts Ungewöhnliches.

Wir beraten Sie beispielsweise, wenn…


… Sie Fragen zur Schullaufbahn (z. B. Einschulung, Schulwechsel, Wiederholung oder Überspringen einer Klasse) Ihres Kindes haben.
… Ihr Kind Probleme mit dem Lernen, der Motivation und/oder Konzentration hat.
… Ihr Kind Schwierigkeiten in einzelnen Leistungsbereichen (z. B. beim Lesen, Schreiben oder Rechnen) hat.
… es Hinweise darauf gibt, dass Ihr Kind hochbegabt sein könnte.
… Ihr Kind Angst hat, zur Schule zu gehen.
… Ihr Kind Schwierigkeiten mit Lehrkräften oder Mitschüler/-innen hat.
… Ihr Kind problematische Verhaltensweisen (z. B. aggressives Verhalten, Verweigerung der Mitarbeit) in der Schule zeigt.

Anmeldung zur Beratung

Nach dem ersten telefonischen Kontakt senden wir Ihnen per Post, Fax oder E-Mail unseren Anmeldebogen zu. Füllen Sie diesen bitte aus und senden Sie ihn mit dem Hinweis "vertraulich" an die Schulpsychologische Beratungsstelle zurück.

Nachdem wir Ihren Anmeldebogen erhalten haben, können wir Ihnen eine*n Berater*in zuteilen. Ihr*e Berater*in meldet sich per Mail oder telefonisch bei Ihnen, um einen ersten Gesprächstermin zu vereinbaren.

Alternativ können Sie auch mit der für Ihre Schule zuständigen Beratungslehrkraft (Link zur BL-Seite) Kontakt aufnehmen. Beratungslehrkräfte sind vor Ort an den Schulen direkte Ansprechpartner*innen im Zusammenhang mit Schulschwierigkeiten.

Wie läuft eine Beratung bei uns ab?

  • Zunächst vereinbaren wir ein Erstgespräch. Das Erstgespräch dient dazu, sich gegenseitig kennenzulernen und Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fragen, Ihr Anliegen und Ihre Wünsche an uns vorzustellen. Wir besprechen davor gemeinsam, wer am Erstgespräch teilnimmt. Die Beraterin / der Berater wird Ihnen zuhören und weitere Fragen stellen, um Ihre Situation gut zu verstehen. Sie selbst entscheiden, was Sie mit uns besprechen möchten. Gemeinsam werden wir dann festlegen, was Inhalte und Ziele der Beratung an der Schulpsychologischen Beratungsstelle sein können.
  • In Folgegesprächen werden wir dann einzelne Themen vertiefen. Der Schwerpunkt wird darauf liegen, dass wir gemeinsam Lösungen finden, die für Sie sinnvoll und umsetzbar sind. Eine Vereinbarung über das weitere Vorgehen kann in jedem Gespräch neu getroffen werden. Die Dauer der Beratung richtet sich dabei an Ihrem Anliegen aus. Manche Fragestellungen sind schon nach ein bis zwei Terminen geklärt, bei anderen sind mehrere Termine sinnvoll. Ein Beratungsgespräch dauert in der Regel ca. 45 bis 60 Minuten.
  • Bei manchen Fragestellungen ist der Einsatz von Testverfahren oder Fragebögen sinnvoll. Bevor Ihr Kind an einer Testung teilnimmt, werden wir mit Ihnen gemeinsam genau klären, welche Fragestellungen mit Hilfe dieser Verfahren beantwortet werden können. In einem gemeinsamen Auswertungsgespräch werden wir Ihnen alle Ergebnisse verständlich darstellen und mit Ihnen besprechen, welche Empfehlungen aus den Ergebnissen abgeleitet werden können. Gegebenenfalls erhalten Sie von uns einen schriftlichen Ergebnisbericht.
  • Manchmal kann es sinnvoll sein, auch andere Personen zur Lösung eines Problems hinzuzuziehen (z. B. Lehrkräfte oder andere Fachkräfte). Dies kann dann z. B. in Form eines Runden Tisches geschehen.
  • Das Abschlussgespräch beendet den Beratungsprozess. Hier können wir den Verlauf der Beratung nachbesprechen und Ausblicke in die Zukunft machen.
  • Sollte eine andere Fachstelle besser geeignet sein, mit Ihnen Ihr Anliegen zu bearbeiten, werden wir das mit Ihnen besprechen und gemeinsam geeignete Ansprechpartner*innen auswählen.

Grundsätze der Beratung

  • Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulpsychologischen Beratungsstelle sind durch Gesetze an die Schweigepflicht gebunden. Informationen über Ihre Person und Ihre Situation dürfen ohne ihr Einverständnis (Entbindung von der Schweigepflicht) nicht an Dritte weitergegeben werden.
  • Alle am Schulleben beteiligten Personen können sich direkt, ohne Vermittlung durch Dritte in der Schulpsychologischen Beratungsstelle anmelden (Freier Zugang).
  • Für den Erfolg einer Beratung ist die eigene Bereitschaft, sich Beratung und Unterstützung zu holen und Veränderungen anzugehen, entscheidend (Freiwilligkeit).
  • Unser Angebot ist für Ratsuchende grundsätzlich kostenlos.
  • Um Rollenkonflikte zu vermeiden, nehmen wir im Schulsystem eine neutrale Position ein. Unsere fachlichen Stellungnahmen sind unabhängig.
  • Wir kooperieren mit anderen Fachdiensten und unterstützen Ratsuchende bei der Suche nach weiteren, individuell passenden Anlaufstellen. Unsere Beratungsangebote können eine eventuell notwendige therapeutische Behandlung nicht ersetzen.

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