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11.09.2018

Feier beim Staatlichen Schulamt Göppingen - 194 neue Lehrkräfte vereidigt

Pressemitteilung

Der Lehrermangel macht allen Bundesländern große Sorgen. Auch Baden-Württembergs Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann musste dieser Tage einräumen, „dass sich auch 2018 ein Bewerbermangel in den Lehrämtern Grundschule, Sonderpädagogik sowie erstmals regional im Lehramt Werkreal-, Haupt- und Realschule abzeichnet“. Immerhin 194 neue Lehrerinnen und Lehrer wurden durch das Staatliche Schulamt Göppingen im Rahmen einer Feier offiziell zum Dienst verpflichtet. Sie unterrichten künftig an Schulen in den Landkreisen Göppingen, Heidenheim und im Ostalbkreis.

Stellvertretend für alle Schulträger im Zuständigkeitsbereich des Staatlichen Schulamts be-grüßte Almut Corbet, Erste Bürgermeisterin der Stadt Göppingen, die Nachwuchspädago-gen und wünschte Ihnen viel Erfolg und Freude in einem Beruf „mit sehr hohem morali-schen Anspruch“. „Es kommt auf Sie an, damit unsere Kinder ein gutes Leben haben wer-den. Und denken Sie immer an Nelson Mandelas Satz: Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern.“

Schulamtsleiter Jörg Hofrichter und seine Stellvertreterin Elke Weccard wiesen ganz be-sonders auf die Passage der Eidesformel "Ich schwöre, dass ich das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland, die Landesverfassung und das Recht achten und ich mein Amt nach bestem Wissen und Können führen werde" hin. „Der pädagogische Beamte und die Beamtin tritt mit diesem Eid, mit diesem Versprechen ein in die Gemeinschaft derer, die in ganz besonderer Weise Verantwortung für die Entwicklung von Kindern und Jugendli-chen übernehmen und die gerade deshalb in einem besonderen Dienst- und Treueverhält-nis zum Staat und zum ganzen Gemeinwesen stehen. Diese Formel bringt zum Ausdruck, dass Schule und Schulen ein besonders schützenswerter, beschützter und behüteter Raum sind, der von Lehrkräften bewahrt wird.“

Erstes Ziel in der Arbeit als Lehrerin und Lehrer sei es, Kinder zu stärken, Beziehung zu schaffen, den Kern des Menschen zu sehen. „Daher tragen Schulpädagogen eine beson-dere Verantwortung und sie brauchen dazu vor allem auch Humor und Zuversicht.“

194 Lehrkräfte beginnen am ersten Schultag ihren Dienst: 54 an Grund- und Werkrealschu-len, 49 an Realschulen, 54 an Gemeinschaftsschulen, 15 an Sonderpädagogischen Bil-dungs- und Beratungszentren (SBBZ) sowie 22 an Privatschulen.
(*Darstellung nach Landkreisen siehe unten)

Im Namen der evangelischen und katholischen Schuldekanate im Schulamtsbereich ver-knüpfte Schuldekanin Ulrike Engel eine Lieblingsbeschäftigung vieler Kinder mit der Schulwirklichkeit. „Im Schaukeln bildet sich das ab, was eine Lehrerin, ein Lehrer aushalten muss, erleben darf. Das ist ein Hin und Her, ein Auf und Ab.“

Weitere Grußworte mit Hinweisen auf die verschiedenen Rollen der Personalvertretungen beim Staatlichen Schulamt sprachen die Vorsitzende des örtlichen Personalrats, Susanne Schnaitter, die Beauftragte für Chancengleichheit, Beate Hägele, und die Vertreter der Schwerbehinderten, Safiyet Brucks und Volker Spellenberg.



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